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Sonntag, 31. August 2014

Sommerzeit gleich Urlaubszeit

Es war so weit. Ich habe mich schon total auf den Urlaub gefreut. Doch dieses mal würden wir das erste mal mit Kind in den Urlaub fahren. Da gab es allerdings eine kleine Einschränkung und zwar dass wir nur ein kleines Auto hatten. Um ehrlich zu sein ein ganz kleines Auto. Der Opel Adam durfte uns in unserem Urlaub begleiten. Der Kinderwagen hat den kompletten Kofferraum für sich in Anspruch genommen. Also viel konnten wir nicht mitnehmen. Die meisten Sachen, die wir dabei hatten waren für das Kind. Insgesamt habe ich drei mal das Auto ein- und wieder auspacken dürfen, bevor wir dann endlich los fahren konnten. Die fahrt war angenehmer mit Kind als ich gedacht habe. Wir sind haben anstatt neun Stunden zwölf Stunden gebrauch. Als wir dann endlich dort waren konnte der Urlaub los gehen. Ganz klar ist es anders mit Kind. Man muss trotzdem Nachts aufstehen bzw. früh morgens. Nichts mit ausschlafen. Mit weiter weg fahren um sich eine Stadt anzuschauen ist auch nichts, da man seinen ganzen Hausstand immer mit sich herumschleppen muss bzw. das Kind (zwei Monate alt) einfach andere Bedürfnisse und Interessen hat als Mutti, die gerne shoppen gehen möchte. Also macht man nur Sachen die in der Nähe des jeweiligen Wohnortes sind. In Südfrankreich braucht man auch für kurze Strecken auf dem Land auch schon ein Auto. Deswegen waren wir meistens in den Dörfern in der Nähe unterwegs. Wer glaubt dort ist nichts los hat sich geschnitten. In der Provence ist im Sommer jede Menge los. Jeden Tag kann man auf irgendein Wochenmarkt gehen, die Produkte aus der Region anbieten. Wir fahren jedes Jahr zum Beispiel auf den Markt nach Nyons. Der ist wirklich schön, aber auch sehr voll. In Nyons kaufe ich jedes Jahr beim gleichen Händler Lavendel-Honig. Der ist zwar nicht gerade günstig, aber schmeckt super lecker. Ein Kilo kostet 15 Euro. Auf dem Markt haben wir einen Stand entdeckt, der Kindersachen verkauft, die in der Region produziert werden. Da konnte ich nicht dran vorbei gehen und musste meiner Kleinen was mitnehmen. Eine Latzhose die erst nächstes Jahr im Frühjahr passen wird und ein Kleid, was sie aber auch noch länger tragen kann. Mein Freund hat sich am einem Stand an dem frische Oliven und Antipasti verkauft werden eingelegte Oliven gekauft. Leider mag ich keine Oliven, aber ich muss dazu sagen, dass die Oliven sehr lecker gerochen haben. Obwohl wir jeden Sommer in Dieulefit sind, waren wir schon lang nicht mehr dort auf dem Wochenmarkt. Dieses Jahr waren wird dann endlich mal wieder dort. Ich kann jedem diesen Markt empfehlen. Mir persönlich hat der Markt dort sogar besser gefallen als in Nyons. Aber nicht weil er direkt vor der Haustür war, sondern weil es interessantere Stände gab. Auch dort war viel los. Mit Kinderwagen kann das schon mal nervig sein, aber so ist das Leben mit einem Baby nun mal. Es gab Stände die selbstgemachtes Handwerk angeboten haben, Klamotten, Lederschuhe, Olivenholzprodukte, Lebensmittel aus der Region wie z.B. Picodon (Ziegenkäse) und vieles mehr. Dort haben wir uns ein Schneidebrett aus Olivenholz gekauft und ich habe mir noch Sandalen gekauft. Das war es auch schon. Aber wer mal in der Region Montelimar Urlaub macht, sollte sich auf jeden Fall die Zeit nehmen und nach Dieulefit fahren. Auch ohne Wochenmarkt ist das Dörfchen mega schön.
Da wir dieses Jahr nicht nach Marseille fahren konnten, hat mir mein Freund mein nachträgliches Geburtstagsgeschenk in Montelimar besorgt. Was ich aber nicht so schlimm finde, da er mir das richtige geschenkt hat. Es ist mal wieder eine Tasche. Ich liebe Taschen. Mein Freund motzt zwar des öfteren rum, weil er meint, dass ich zu viele Taschen habe. Ich muss dazu allerdings sagen, dass ich oft von ihm Taschen geschenkt bekomme. Er meinte auch schon, dass es ihm spaß macht mir Taschen zu schenken. So bin ich also wieder an eine wunderschöne Tasche von Longchamp gekommen. Ich liebe diese Tasche (Foto folgt in kürze).
Da wir nicht das Meer in der nähe haben, fahren wir mindestens einmal in jedem Urlaub ans Meer. Wir fahren dann immer nach Le Grau-du-Roi. Das ist in der nähe von Montpellier. Dort gibt es hinter den Dünen einen Park mit Bäumen unter die man sich dann legen kann. Wir lassen uns dort immer nieder, da es am Strand oft sehr voll ist und ich nicht lange in der Sonne bleiben kann. Da hat man allerdings auch Platz um Federball oder andere Sachen zu spielen. Meine Kleine war natürlich auch mit dabei. Doch das hat sie nicht wirklich interessiert. Wir sind mit ihr auch zum Strand gegangen und haben ihr Fußspitzen ins Meer gesteckt, aber das fand sie nicht so toll. Sie hat sofort angefangen zu motzen. Ich schätze mal dass ihr das Wasser zu kalt was, den sie badet ganz gerne.


Ansonsten hatten wir einen ruhigen Urlaub und haben versucht uns ein bisschen zu erholen. Ich freue mich jetzt schon wieder auf nächstes Jahr und ich wieder in Südfrankreich in der Provence bin.

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